Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen am 8.12.2017

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen am 8.12.2017

Als das Meermädchen Alea bemerkt, dass sich das Meerwasser um sie herum schwarz färbt, blickt sie sich beunruhigt um. Bald findet sie den Grund für die unheimliche Verfärbung: Sie beobachtet Männer, die Tonnen mit pechschwarzer Flüssigkeit ins Meer kippen. Zu spät merkt Alea, dass auch sie selbst beobachtet wird und in großer Gefahr schwebt. Was kann sie tun?

Die Abenteuer des Meermädchen Alea, die die Autorin Tanya Stewner in inzwischen vier Bänden erzählt, begegneten den Zuhörern beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen am Freitagmorgen im PZ gleich zwei Mal.

Spannend waren auch die vorgelesenen Ausschnitte aus Frauke Scheunemanns Reihe „Winston“. Der Ich-Erzähler in diesen Katzenkrimis ist der Kater Winston höchstpersönlich, der in geheimer Mission und mit viel Humor Rätsel löst und Verbrecher jagt. Einen ganz anderen Blick auf Katzen warf die Passage aus „Warrior Cats“ von Erin Hunter. Dort kämpfen Katzen in Clans um ihr Überleben im Wald und am See. Der aufregenden Jagdszene aus dem ersten Band lauschten die Zuhörer gebannt. Auch die „Goodfellow Saga“ von Judith Christine Mills ist ein echter Lesetipp, wie der gelesene Auszug zeigte.

Lustig wurde es, als uns aus „Dirk und ich“ von Andreas Steinhöfel vorgelesen wurde. Da stiftet nicht nur das Spaghettimonster ein derartiges Durcheinander, dass am Ende die Erwachsenen meinen, die Tür aufbrechen zu müssen, und damit das Chaos perfekt machen.

Aber nicht nur was den zuhörenden Schülerinnen und Schülern der vier sechsten Klassen vorgelesen wurde, ist erwähnenswert. Nein, wie gelesen wurde, das war das eigentlich Besondere an diesem dunklen Wintermorgen. Wie es Sara, Victoria, Mila, Wim, Carlotta, Alessandro, Mascha und Ferris gelang, die gut gefüllte Aula der Schule mit ihren Geschichten zu verzaubern, das war bewundernswert. Selbst die ihnen fremden Textpassagen aus „Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke lasen alle acht Klassensieger einfühlsam, lebendig und sehr souverän. Da hatte die Jury, die sich wieder aus den Schulsiegern der Vorjahre und zwei Lehrerinnen zusammensetzte, wirklich keine leichte Aufgabe. Hilfreich war es, dass die Schülerinnen und Schüler der Jury ihre eigene Wettbewerbserfahrung in die Beurteilung einfließen lassen konnten.

Und so hieß es dann: Unsere Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs 2017 ist Victoria aus der 6a! Sie hat großartig gelesen. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der nächsten Runde, Victoria!

Kg

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