Vokal Total rockt das PZ

Vokal Total rockt das PZ

„Einmal ist keinmal, zweimal ist immer“. Mit diesen Worten drückte Schulleiterin Frau Steffens am Ende des „Vokal Total“-Abends genau den Wunsch aus, den die über 400 Zuschauerinnen und Zuschauer im PZ nach mehr als eineinhalb Stunden Musikgenuss hegten: Bitte mehr davon!

Was war passiert? Zum zweiten Mal hatten Schüler- und Lehrerschaft unter Anleitung von Frau Köster das PZ zum Beben gebracht: Den furiosen Auftakt bildete der Erprobungsstufenchor mit dem Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani gefolgt von „I return to music“ von Kirby Shaw. Besonders erwähnenswert ist der Mut einiger Solistinnen und Solisten aus der Unterstufe, so Ella (5c), Sydney, Lucia und Neven (alle aus der 6a). Egal ob bei „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten oder „Happy“ von Pharell Williams, das Publikum tobte und klatschte begeistert mit, konnte sich zum Teil nicht mehr auf den Stühlen halten. Neben dem Erprobungsstufenchor gab es weitere Musikerinnen und Musiker, so die KLS Vocal Band und den Rosinen-Chor der 5er. Wie der Name schon verspricht, hatte Frau Köster hier besonders begabte Schülerinnen und Schüler „herausgepickt“, die gekonnt „Alles leuchtet“ von Joy Denalane intonierten. Natürlich durfte auch nicht die Schulband unter Leitung von Herrn Heesen fehlen, die ja schon seit Jahren in der mehr oder weniger gleichen Besetzung die Bühne rockt. Neben Luka und Mira aus der Q1 (beide Gesang) waren hier Miro (Q1) und Henrik (EF) an der Gitarre, Paul (Q1) am Bass und Maxim (Q1) am Schlagzeug mit dabei. Egal ob das mit dem Erprobungsstufenchor als Background Vocals aufgeführte „Another brick in the wall“ von Pink Floyd oder der rockige „So far so good“-Song von Rex Orange Country, die Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert! Paul Sch. war zudem mit dem selbstgeschriebenen Lied „Empty stage“ mit dabei.

Doch was war das? War man eben noch in der bunten Rock- und Popwelt unterwegs, fing der zweite Teil des Abends unerwartet mit einem gejodelten „Grüß Gott“ an und das Publikum wähnte sich im Musikanten- ach, nein Beamten-Stadl. Aus Frau Aston und Frau Köster waren Mutter und Tochter Hellwig geworden, das Dirndl komplettierte den Volksmusik-Look. Nicht nur diese beiden Kolleginnen trugen zum Gelingen des Abends bei, auch der Schubiduah-Lehrerinnen-Chor wusste zu begeistern, ein „glitzernder und glänzender“ Auftritt vor allem bei Herrn Symanziks schmachtig-schönem Solo von Lothar Brühnes „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n“. Nicht nur die Damen im Chor, auch die im Publikum lagen dem singenden Kollegen zu Füßen! Der schmachtenden Blicke sicher war sich aber auch Herr „Robbie“ Jansen mit seiner Jazzversion von „Have you met Miss Jones“ zusammen mit dem Trompeter F. Köster. Und wem die geballte Männlichkeit noch nicht ausreichte, war endgültig verzückt vom 1. MGV Luise: 8 Männer mit Hemd, Pullunder und Fliege intonierten Grönemeyers Klassiker „Männer“.

Ach, wie viel mehr gäbe es noch zu berichten von dem Abend. Dar war Lucia an der Geige, eine ehemalige Schülerin, die inzwischen an der Hochschule für Musik studiert und trotzdem bereit war, ihre ehemalige Schule zu unterstützen. Der Auftritt der (Englisch!)-Referendare glich einem Parforceritt durch die britische Rockgeschichte, Solveig aus der EF bewirkte mit „Hero“ von Mariah Carey Gänsehaut bei den Zuschauern, genau wie die KLS Vocal Group bestehend aus diversen Schülerinnen von Klasse 7 bis zur Q1 mit dem Lied „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Die Solistinnen Melina, Caroline, Pelin (alle EF) und Anahita (7c) wurden für ihre Versionen von „Stand by me“ und „A 1000 miles“ mit donnerndem Applaus bedacht.

Was ein Abend! Was eine Schulgemeinde! Was eine Stimmung im PZ! Herzlichen Dank an alle, die den Abend in harter Arbeit vorbereitet und ermöglicht haben! Das Technik-Team sorgte für die perfekte Ton- und Lichttechnik, Schülerinnen und Schüler der EF schenkten in der Pause fleißig Getränke aus. Der größte Dank gilt aber Frau Köster, die mit unendlichen Probenstunden und unendlicher Geduld diesen Abend vorbereitet hatte und mit Begeisterung durch den Abend führte! Liebe Frau Köster, „einmal ist keinmal, zweimal ist immer!“ Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

S. Faßbender

 

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