Jugend forscht 2020

Jugend forscht 2020

Der Wettkampf wurde in verschiedene Themenbereiche unterteilt. Zur Auswahl gab es Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Technik und noch ein paar andere Kategorien. Für die verschiedenen Themen gab es auch eine entsprechende Jury, die sich in diesem Gebiet auskennt und auch Tipps zur Verbesserung des Projektes oder der Präsentation gab. Bevor man zu dem Wettbewerb kommen darf, muss man eine „schriftliche Arbeit“ verfassen, in der alles Wichtige über das Projekt steht. Dazu gehören Vorgehensweisen, Erfolge, Ergebnisse, aber auch Fehler und Misserfolge. Da jede Idee individuell und einzigartig ist, können sich die Juroren dadurch schon einmal über das entsprechende Projekt informieren. Natürlich dürfen die Schüler während Abgabe und dem Wettbewerb noch weiter forschen!

Dann am Tag des Wettbewerbs wird früh morgens aufgebaut. Der Aufbau beginnt um 7:30 Uhr und geht bis 8:50 Uhr. Nach einer kleinen Begrüßung und einem Gruppenfoto mit allen Teilnehmern begeben sich die Schüler und Schülerinnen aller Schulen an ihre Stände. Von 9:10 Uhr bis 12:00 Uhr besichtigen dann die Juroren die Projekte. Mit Versuchen, einem Vortrag und Plakaten kann man der Jury innerhalb von 5 Minuten erklären, worum es sich bei dem jeweiligen Projekt handelt. Es gibt zu jedem Themenbereich eine Jury, die sich gut in diesem Bereich auskennt.

Damit die Schüler auch einmal auf andere Gedanken kommen, gibt es zwischendurch eine kleine Pause, in der man die eigene Feuerwehr, die Hundestaffel, eine Troposphäre oder andere Bereiche auf dem Gelände besichtigen kann. Dort wurde zudem vieles erklärt und selber ausprobiert. In dieser Zeit konnte sich die Jury schon beraten und die Sieger festlegen. Nach dieser Pause kam dann die Öffentlichkeit, die sich dort umschauen und Fragen stellen konnte, bis es zum letzten Punkt des Tages ging: Zu der Preisverleihung!

B ei der Preisverleihung gab es dieses Jahr einen kleinen Wettbewerb zwischen den Jufos (den Teilnehmern) und den Eltern. Dazu gab es ein kleines Showprogramm mit einem gelernten Physiker und Schauspieler. Mit kleinen Versuchen, lustigen Sprüchen und guten Erklärungen gibt er Einblick in die Themen wie: Physik, Technik, Geo-/ und Raumwissenschaften, etc. Nach dieser kleinen Auflockerung beginnt nun die Preisverleihung.

Die beiden vertretenen Themenbereiche der KLS waren Biologie und Technik. Im Bereich Biologie nahm Antonia aus der Oberstufe teil. Sie hat das Thema „Geo-Engineering“ erforscht.

Geo-Engineering hat etwas mit dem Klima zu tun und ist deshalb, gerade in dieser Zeit, ein wichtiges Thema.

Mit einem Vortrag und mehreren Plakaten erklärte sie ihr Projekt der Jury.

Zudem trat ich, aus der 8c, im Bereich Technik mit meiner Erfindung, einem „Selbstschreibendem Stift“ an. Ich war schon letztes Jahr mit diesem Projekt bei Jugend forscht. Es handelt sich hierbei um einen Stift, welcher etwas Diktiertes, in einer ausgewählten Handschrift, von alleine, auf ein Blatt Papier schreibt. Dieses Jahr konnte sich der Stift schon bewegen, was schon einmal ein Fortschritt zum letzten Jahr ist.

Bei Jugend-forscht kann jeder mitmachen, der ein gute Idee oder ein gutes Konzept entwickeln möchte. Ich habe selbst mitgemacht und habe sogar den 3.Platz im Bereich Technik gewonnen. Das Besondere bei Jugend forscht ist, dass jeder am Ende Sieger ist. Auch wenn man keinen Preis gewonnen hat, bekommt man jede Menge Anerkennung, Ideen und Feedbacks der Jury, die sehr hilfreich sein können. Es hat, auch dieses Jahr, sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Lauri (8c)

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