Ein Tag an der MPI-WissenschaftsScheune

Ein Tag an der MPI-WissenschaftsScheune

Seit 2017 kooperiert die KLS mit der Universität zu Köln, Fachbereich Fachdidaktik Biologie. Gemeinsam mit Studierenden des Faches Biologie, können die Schülerinnen und Schüler jährlich wechselnde außerschulische Lernorte besuchen und extra entwickelte Unterrichtsvorhaben wahrnehmen.

Dieses Jahr fuhr die Klasse 6b im Rahmen ihres NW-Unterrichts zur WissenschaftsScheune (WiS) in Köln/Vogelsang. Die WissenschaftsScheune ist eine Einrichtung des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung. Ziel der WiS ist es, Neugier auf die Pflanzenforschung zu wecken und vielseitige Themen rund um die Pflanze schülernah aufzubereiten.

 

Bericht von Amiyo, Klasse 6b

Die 6b Zusammen mit Frau Pöplau und Frau Lagodka fuhren wir, die 6b, zum Max-Plank Institut. Wir durften verschiedene Themen erforschen, dafür gab es zwei verschiedene Gruppen, einmal die Bodengruppe und die Gartengruppe. Zum Einstieg lernte die Bodengruppe ihren "Lernbuddy" Mr. Mole kennen und bekam ihr eigenes Forscherheft, wo drinnen die Bodengruppe alles, was sie über den Boden gelernt haben, aufschreiben konnten. Natürlich müssen Forscher auch Experimente durchführen. Das taten wir im Schülerlabor.

Beim ersten Experiment "Die Schlämmprobe" haben wir eine Bodenprobe von verschiedenen Stellen am Institut entnommen, diese in einem Messzylinder mit Wasser gut vermischt und abgewartet, bis sich die verschiedenen Erdschichten abgelegt haben. Die Gruppe hat gelernt, welche Erdschichten es gibt und wann es welche Bodenart ist. Wir haben also herausgefunden, dass auf dem Gelände nur die Bodenart „Lehmboden" vorhanden ist.

Bei dem zweiten Experiment "Funktionen vom Boden“ haben wir in einen Trichter einen Kaffeefilter reingelegt und die Bodenprobe hinzugefügt, darunter einen Messzylinder hingestellt, darüber haben wir eine Mischung aus Wasser und Tinte gekippt. Nach und nach fielen mehrere Tropfen von Wasser hinein, aber weniger als man davor mit der Tinte hineingegeben hat. Das heißt diese Erde speichert das Wasser.

Zum Schluss folgte noch das dritte Experiment "Boden und Temperatur". Wir sind mit Thermometern nach draußen gegangen und einer von uns hat das Thermometer in den Boden gesteckt und das andere in die Luft gehalten, um zu sehen, wo es kälter ist und wo es wärmer ist. Das Resultat war, wenn es meist an der Oberfläche warm ist, ist es im Boden kalt. Und umgekehrt, wenn es an der Oberfläche kalt ist, ist der Boden warm. Denn der Boden ist einiIsolierter Raum.

Die andere Gruppe, die Gartengruppe, hat sich mit den Insekten im Garten des MPIs beschäftigt. Hier gab es so viel zu sehen, so viele verschiedenen Pflanzen und Insekten. Zum Teil heimische Arten, aber auch fremde und uralte Weizensorten, die man schon gar nicht mehr kennt.

Wir haben herausgefunden, welche Insekten wichtig und hilfreich sind und welche zu den Schädlingen gehören.

Vor allem die Wildbienen sind unglaublich wichtig für die Bestäubung und unsere Lebensmittel.

Das war ein lehrreicher und experimentierfreudiger Tag zugleich!

 

 

 

 

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