Erstmals: Kein Abschluss ohne Anschluss – Potenzialanalyse

Erstmals: Kein Abschluss ohne Anschluss – Potenzialanalyse

Am 26., 27. und 28. November 2016 nahmen die 8. Klassen der KLS im Rahmen des neuen Berufsorientierungsprogramms der Schulen in NRW, „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), an der sogenannten „Potenzialanalyse“ teil, die in Zusammenarbeit mit unserer Schule von der Jugendhilfe Köln und der „Talentbrücke“ organisiert wurde. Bei dieser Potenzialanalyse geht es um das Erkennen von Stärken, Fähigkeiten und Interessen als Einstieg in die Berufsorientierung. Wir sind die ersten Klassen, die den Prozess ausprobieren, sozusagen die offiziellen Versuchskaninchen…

In Ehrenfeld bei der Jugendhilfe wurden wir freundlich begrüßt, in zwei Gruppen eingeteilt und uns wurde der Plan für den Tag erläutert. Es standen unter anderem ein Konzentrationstest, eine Motorik-Übung, ein Berufsinteressentest und die Prüfung des räumlichen Vorstellungsvermögens auf dem Plan. In den Gruppenphasen wurden immer vier bis fünf Schüler von einem Psychologen beobachtet, um die Persönlichkeitsfähigkeiten zu erkennen. Dazu gehörten z.B. Kritik- und Konfliktfähigkeit, Umgangsformen, Motivation etc. Die Betreuung war sehr nett, der ganze Tag kreativ gestaltet und nicht zu anstrengend.

Eine Woche später fanden dann die Auswertungsgespräche in der Schule statt. Mich hat sehr gewundert, dass ich mit einer Psychologin sprach, die die Potenzialanalyse nicht mit uns durchgeführt hatte. Was mich im Weiteren etwas irritiert hat, war die Tatsache, dass man im Gespräch immer von einem bestimmten Beruf sprach, obwohl am Infoabend und bei der Durchführung der Potenzialanalyse immer wieder betont wurde, genauere Berufe würde man nicht nennen, nur mögliche Berufsfelder.  

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir die Potenzialanalyse Spaß gemacht. Es war gut organisiert und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Im Endergebnis habe ich mich nicht ganz abgebildet gefühlt und auch von den Mitschülern habe ich ähnliche Rückmeldung bekommen. Viele sagten, sie hätten nichts Neues herausgefunden. Aber das ist doch auch eine gute Rückmeldung! Das heißt ja, dass man sich trotz möglicher Zweifel ganz gut selbst einschätzen kann.

Paula Hummelsheim, 8a

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