Alle Wege führen nach Rom

Alle Wege führen nach Rom

Alle Wege führen nach Rom. Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Im Juni des vergangenen Jahres konnten einige Schüler der Jahrgangsstufe 10 dieser berühmten Stadt auf die Spur kommen und den fünf Jahren Latein einen gebührenden Abschluss verleihen. Schon seit einigen Jahren findet jährlich die sogenannte Romfahrt mit den Schülern und Schülerinnen des Abschlusskurses in Latein statt. Dieses Jahr gab es allerdings eine Besonderheit, denn zusätzlich zu den Lateinschülern und Lateinschülerinnen konnten noch einige andere SchülerInnen mitfahren, die Französisch gewählt hatten.

In fünf Jahren Lateinunterricht sind wir natürlich oft mit Rom und seiner Geschichte in Verbindung gekommen und konnten uns ein Bild davon verschaffen. Rom nun aber in unserer heutigen Zeit mit eigenen Augen zu sehen, war nochmal ein ganz anderes Erlebnis und eine schöne Belohnung für die fünf Jahre Vokabelpaukerei. Die verschiedenen Vorkenntnisse innerhalb der Gruppe von Lateinern und Nicht-Lateinern waren bei dieser Kursfahrt weniger ein Hindernis als eine Ergänzung zur Gruppendynamik.

Am Montagmorgen ging vom Flughafen Köln/Bonn der Flug nach Rom und wir hatten noch am selben Tag einen tollen Ausblick über die Stadt von der Villa Borghese. In den nächsten Tagen hatten wir eine gute Mischung aus gemeinsamem Programm in der Gruppe und Freizeit, um Rom auf ganz eigene Weise zu erforschen. So hatten wir die Möglichkeit, sowohl die größten Sehenswürdigkeiten als auch die kleinen Seitenstraßen, die den besonderen Charme der Stadt ausmachen, zu erkunden - das Kolosseum, das Forum Romanum, die verschiedenen Stadtviertel Roms und vieles mehr. Gestützt wurde die Studienfahrt von verschiedensten Vorträgen der SchülerInnen und gezielten Führungen durch die Stadt.

Unser kleines Hotel lag etwas außerhalb der belebten Stadt und hatte einen schönen Garten im Hinterhof. Nach den heißen Tagesausflügen konnte man dort abends entspannen und als große Gruppe etwas Zeit zusammen verbringen. Im Hotel haben wir auch jeden Morgen gemeinsam gefrühstückt und uns mit Proviant für den Tag auf dem nahegelegenen Markt eingedeckt. Sowohl unter den Schülern als auch mit den begleitenden Lehrern war die Stimmung stets gut und stellte somit eine gelungene Mischung aus Freizeit und Vergnügen als auch lehrhafter Studienfahrt dar.

Am Freitag, dem letzten Tag unserer Reise, waren wir alle sowohl traurig, diese Stadt zu verlassen, als auch überwältigt und erledigt von den neuen Erfahrungen und Erlebnissen dieser Kursfahrt. Die fünf vorangegangenen Jahre Lateinunterricht haben uns zwar einen Eindruck in die römische Kultur verschaffen können, jedoch hat die Stadt an sich einen weiteren tiefen Eindruck hinterlassen.

Eine Fahrt nach Rom ist unserer Meinung nach nur zu empfehlen, da wir dadurch unsere seit der 6. Klasse gesammelten Kenntnisse erweitern und anwenden konnten. Für uns gehört Rom untrennbar zu Latein dazu und deshalb hoffen wir, dass diese Fahrt auch weiterhin stattfinden kann.

Wenn Ihr wissen möchtet, wie das so war in Rom – mit den Besichtigungsstätten, dem Programm, der Stimmung – dann könnt Ihr euch im Folgenden selbst ein Bild von unserer Studienfahrt verschaffen.

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